Ausgabe der Zeitschrift zum Thema „Skulpturales Handeln“

 

 

 

 


Herausgegeben von Prof. Dr. Sarah Hornäk,
mit Beitr
ägen von Sara Hornäk,
Hartmut Wilkening, Sarah Henneke, Anna Heggemann, Petra Kathke, Anna Schlieck, Ansgar Schnurr, Jürgen Jansen, Hans Peter Hepp, Johanna Schwarz, Friedrich Dörffler, Georges Dupont 
Skulpturale Handlungen von Kindern, Jugendlichen und Studierenden stehen im Mittelpunkt dieses Heftes. Inwiefern das Tasten, Fühlen, Formen, Bauen und Konstruieren elementaren Bedürfnissen entspricht, auf welche Weise skulpturales, plastisches und raumbezogenes Gestalten haptische und visuelle Erfahrungen ermöglicht und wie bildnerische Lernprozesse im Bereich des Dreidimensionalen im Kunstunterricht angeregt werden können, thematisieren die verschiedenen Unterrichtsbeispiele, der einführende und der abschließende Text.
Die Skulptur heute umfasst eine Vielfalt von Methoden und Praktiken. Sie besitzt eine Offenheit im Materialbegriff, erweitert fortwährend Inhalte und Themen. Der künstlerische Schaffensprozess nimmt dabei häufig selber den Charakter eines Werkes an. Entlang eines sich ständig erweiternden Skulpturbegriffs, der Gattungsgrenzen vielmals fraglich erscheinen lässt, und entlang einer Akzentuierung des skulpturalen Handelns werden Beispiele aus der Lehre vorgestellt, die skulpturale, partizipative, ortspezifische, ungegenständliche, narrative oder figürliche Prozesse erproben. Das Handeln im Kunstunterricht und der Umgang mit plastischen Materialien, skulpturalen Techniken und konstruktiven Verfahren werden zur Vielfalt skulpturaler Handlungsformen in der zeitgenössischen Kunst in Beziehung gesetzt und auf deren Anregungspotential hin betrachtet.
Texte